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Weinarten

Nur ein Getränk, das von Früchten der Weinrebe (Trauben) stammt, darf die Handelsbezeichnung Wein tragen. Laut Gesetzgebung in der EU muss ein Wein mindestens 8,5 Vol.-% Alkohol enthalten.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Weine zu kategorisieren. Die gebräuchlichste Einteilung unterscheidet Rotwein, Weißwein, Roséwein, Süßwein, Likörwein, Schaumwein und Perlwein.


Als Weine im weiteren Sinne werden bezeichnet:

1. Likörweine: Verstärkter Alkoholgehalt und hohe Restsüße durch Gärstopp (z. B. Madeira, Marsala, Sherry, Portwein, Vin Doux).
2. Nichtausgegorener Wein: Wein, der noch während der Gärungsphase getrunken wird, ist unter dem Oberbegriff Neuer Wein als Federweißer, Federrosé, Federroter usw. im Handel.
3. Weinhaltige Getränke: Sie enthalten außer Wein noch andere Stoffe – zur Aromatisierung oder zur Verdünnung (z. B. Sangría, Vermouth, Weinschorle).
4. Weinähnliche Getränke: Sie sind nicht aus den Beeren der Weinrebe hergestellt, sondern aus dem zuckerhaltigen Saft anderer Früchte oder aus fruchtzuckerhaltigen Grundstoffen, wie Obstwein, Met (aus Honig). Im Namen zwingend vorgeschrieben ist der Name der vergorenen Frucht wie z. B. bei Apfelwein. Erzeugnisse aus stärkehaltigen Grundstoffen sind keine weinähnlichen Getränke.