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Spanien

Spanien - gehört zu den bedeutendsten Weinländern Europas. Es verfügt über die größte Anbaufläche der Welt und ist der drittgrößte Weinproduzent. Die Erträge liegen im spanischen Weinbau niedriger als in anderen Ländern, was z.T. auf einen überalterten Rebstockbestand zurückgeführt wird.
Die Geschichte des Weinbaus in Spanien lässt sich bis in frühgeschichtliche Zeiten zurückverfolgen. Belegt ist, dass bereits die Phönizier um 1000 v.Chr. Weinreben kultivierten. Die Griechen und die Römer verhalfen dem Rebbau zur Ausbreitung über die gesamte iberische Halbinsel. Nach einer Zeit der Stagnation unter arabischer Besetzung kam ab dem 14. Jahrhundert durch Einführung französischer Weinbautechniken und Rebsorten zu einer Wiederbelebung des Weinbaus in Spanien.
Die klimatischen Bedingungen sind sehr unterschiedlich: der Norden des Landes unterliegt dem Einfluss des Atlantiks und ist mild, relativ regenreich und windig, Zentralspanien ist heiß und trocken im Sommer sowie kalt im Winter, der Osten und Süden stehen unter mediterranem Einfluss.
Spanien baut sowohl Rotwein- als auch Weißwein-Rebsorten an. Die renommierteste rote Rebsorte ist die Tempranillo, die am häufigsten angebaute die Garnacha (Grenache). Bekannte Weinbaugebiete sind Andalusien, Asturien, Aragonien, die Balearen, das Baskenland, die Kanarischen Inseln, Kastilien-La Mancha, Katalonien, Extremadura, Galicien, das Weinbaugebiet Rioja, Navarra und Valencia.
Das in Spanien verwendete System zur qualitativen Klassifizierung von Wein ist am aus Frankreich stammenden und inzwischen in ganz Europa üblichen Herkunftsprinzip orientiert. Man unterscheidet einfachen Tafelwein (Vino de Mesa), Landwein (Vino de la Tierra) und Qualitätswein aus bestimmten Anbaugebieten (Denominación de Origen Calificada (DOC), Denominación de Origen (DO)). Innerhalb der DO- und DOC-Weine gibt es weitere Klassifizierungen je nach Ausbau der Weine wie Reserva, Gran Reserva und Crianza.



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