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Italien

Italien - und Frankreich sind Europas bedeutende Weinländer. Hier wird in großem Stile Wein angebaut und getrunken, denn Wein ist hier ein Alltagsgetränk und Teil der Lebensart. Weinbau wird in Italien seit der Antike betrieben.
Nach dem Vorbild der aus Frankreich stammenden Klassifizierung von Weinqualitäten nach dem Herkunftsprinzip werden auch in Italien die Weine in Tafelwein (Vino da tavola) und Qualitätswein eingeteilt. Qualitätswein wird nach seiner Herkunft ausgezeichnet, es gibt die Qualitätsniveaus Denominazione di Origine Controllata (DOC) und Denominazione di Origine Controllata e Garantita (DOCG), die dem deutschen Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete (QbA) entsprechen. Dazu kommen noch weitere Qualitätsbezeichnungen wie Classico, Superiore und Riserva.
Wichtige Anbauregionen in Italien sind Piemont, die Toskana, das Veneto (Venetien), Südtirol (Alto Adige und Trentino), die Lomardei (Lombardia) und seit neuerem auch Sizilien (Sicila).
In Italien werden sehr viele einheimische Rebsorten angebaut. Bekannt sind z.B. die Trebbiano, die Sangiovese, aus der der Chianti hergestellt wird, die Barbera und die Malvasia, aus der der bekannte Süßwein gleichen Namens gekeltert wird.
Viele international bekannte Weine kommen aus Italien, z.B. der Barolo, der Bardolino, der Orvieto, der Amarone und der Valpolicella.



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