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Chile

Chile - ist ein junges Weinbauland in Südamerika. Die spanischen Eroberer brachten die ersten Rebstöcke ins Land und begannen mit der Kultivierung von Wein. Eingewanderte französische Weinbauern führten im 19. Jahrhundert Spitzen-Rebsorten wie Cabernet Sauvignon, Syrah, Merlot und Carmenère ein und legten den Grundstein zum Aufschwung des chilenischen Weinbaus. Chiles ist das einzige Land, das von der Reblausplage verschont geblieben ist und keine Pfropfreben verwenden muss.
Die klimatischen Bedingungen für den Weinbau sind hervorragend. Aufgrund seiner großen Nord-Süd-Ausdehnung von nahezu 5.000 km hat Chile sehr viele Klimazonen, der Weinbau konzentriert sich auf Gebiete mit gemäßigten Bedingungen südlich des 32. und nördlich des 38. Breitengrades. Die Böden sind sehr abwechslungsreich.
Die wichtigsten Rotwein-Rebsorten Chiles sind die Cabernet Sauvignon, die Pais, die Merlot, die Carmenère und die Syrah, bei den Weißwein-Rebsorten dominieren Chardonnay, Sauvignon blanc und Sémillon.
Anbaugebiete sind (von Nord nach Süd): Atacama, Coquimbo, Aconcagua, Valle Central und Sur. Sie sind in Unterregionen eingeteilt, die bekanntesten heißen Valle del Aconcagua, Valle de Casablanca, Maipo, Valle del Rapel mit Colchagua und Cachapoal und Valle del Maule.
Lange Zeit international unbeachtet, boomt der Weinbau in Chile seit den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts. Chile ist ein bedeutender Weinproduzent und -exporteur geworden und eine ernstzunehmende Konkurrenz für die bisherigen Exportweltmeister Italien und Frankreich. Aus Chile kommen sehr hochwertige Weine von internationalem Ruf.



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