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Barolo

Barolo - ist einer der großen Rotweine Italiens. Er wird sortenrein aus der Rotwein-Rebsorte Nebbiolo hergestellt. Der Barolo heißt nach einer kleinen Gemeinde im Weinbaugebiet Piemont. Barolo-Weine haben in Italien die höchste Qualitätsstufe inne, die Denominazione di Origine Controllata e Garantita (DOCG).
Der Barolo ist ein tanninreicher Rotwein, der unbedingt langer Lagerung und Reifezeit bedarf. In einem reifen Barolo sind die strengen Tannine, die durch die traditionell lange Maischestandzeit entstehen, besänftigt und ein intensives Aromenspiel hat sich entfaltet, in dem blumige und fruchtige Noten von Rosen und Veilchen, von Brombeeren und von Trüffeln spielen.
Ein so eigenwilliger Wein wie der Barolo will sorgfältig kombiniert werden, die Liste der Speisen, zu denen er nicht gereicht werden sollte, ist länger eine Positivaufstellung. Der Barolo sollte zu festlichen Gerichten mit Fleisch und schweren dunklen Saucen getrunken werden - Rind, Lamm und Wild in gebratener oder geschmorter Form in Kombination mit kräftigen Gemüsen sowie zu gegrilltem Fleisch. Auch geschmacklich intensive Geflügel wie Wildente oder Fasan lassen sich gut durch einen Barolo begleiten. Fisch und Käse hingegen sollte man nicht mit dem Wein der Könige, wie der Barolo auch genannt wird, servieren.